Defintion eines Dekubitus (Dekubitalgeschwür)

Ein Dekubitus (Dekubitalgeschwür) ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunter liegenden Gewebes, typischerweise über knöchernen Vorsprüngen, infolge von Druck oder Druck in Verbindung mit Scherkräften. Durch Druck entsteht eine Minderdurchblutung, was Zelltod, Gewebenekrosen und eine Dekubitusentwicklung zur Folge haben kann. Der Dekubitus gehört zu den häufigsten chronischen Wunden, meist sind das Gesäß, die Ferse und das Kreuz- oder Steißbein betroffen. Rollstuhlfahrer oder bettlägerige Menschen (zum Beispiel nach einer Operation oder Verletzung) sind durch Immobilität besonders gefährdet. Begünstigt wird die Entstehung durch vorgeschädigte Haut, bestimmte Medikamente sowie weitere innere und äußere Risikofaktoren. In der Regel entsteht ein Dekubitus durch das Zusammenspiel mehrerer Ursachen.

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Fallbeispiel Dekubitus am Trochanter

  • Patientin 83 Jahre alt, palliativ versorgt stark kachektisch
  • Entlassen aus dem Krankenhaus mit einem Dekubitus am Trochanter und einem schlechten Allgemeinzustand
  • Größe Dekubitus: 8cm / 6cm / 6cm - L/B/T
  • Mit Allrinse® gereinigt und anschließend mit Biatain® Fiber austamponiert
  • Abgedeckt mit einer Saugkompresse 
  • Der Verband wurde 3-mal die Woche gewechselt. Die Beläge konnten gelöst werden und die Wunde hat sich innerhalb von ca. 4 Monate komplett geschlossen.
Dekubitus Tag 1

Tag 1

Dekubitus Tag 16

Tag 16

Dekubitus 4 Monate

Monat 4